Portraitfotografie Beleuchtung: Worauf du achten solltest (2024)

Portraitfotografie Beleuchtung: Worauf du achten solltest (1)

Beleuchtung für die Portraitfotografie: Rücke deine Portraits ins rechte Licht

Die Portraitfotografie gehört zu den beliebtesten Genres der Fotografie und ist mit einer hohen Faszination verbunden. Gute Portraitfotos sind stimmungsvoll und übermitteln das Wesen der abgelichteten Person. Wirkungsvolle Aufnahmen entstehen beispielsweise in der freien Natur, aber auch ein Fotostudio bietet viele Möglichkeiten für professionelle Portraitfotos.

Um schöne Portraits aufzunehmen, gibt es im Handel eine große Auswahl an Hilfsmitteln für Fotografen – vor allem für den Portrait Beleuchtungsaufbau. Doch obwohl die Beleuchtung für die Portraitfotografie sehr wichtig ist, benötigen Einsteiger nicht unbedingt ein umfangreiches Arsenal an Equipment. Von großer Bedeutung ist, die Grundlagen zur Portrait Beleuchtung zu kennen und deine Ausrüstung für die Portraitfotografie passend zu wählen. Lies hier, wie du bei der Aufnahme von Portraits richtig mit dem Licht arbeitest und was du in dieser Hinsicht beachten solltest.

Das Wichtigste zuerst

•Für die Beleuchtung in der Portraitfotografie gibt es unterschiedliche Lichtarten wie das Tageslicht, den Aufsteckblitz, den Studioblitz und das Dauerlicht.

•Nicht nur die Lichtarten beeinflussen die Bildwirkung, sondern auch das Setup für die Portrait Beleuchtung – also die Position der einzelnen Lichtquellen.

•Je nachdem, welche Beleuchtungstechnik du wählst, lassen sich Portraitfotos mit ganz unterschiedliche Effekte erzielen und du kannst bestimmte Partien betonen oder kaschieren.

Welche Lichtarten gibt es?

Zunächst einmal ist es interessant zu wissen, welche Lichtarten für die Portrait Beleuchtung existieren. Grundsätzlich unterscheidet man zwischen dem Tageslicht, dem Aufsteckblitz, dem Studioblitz und dem Dauerlicht für die Portraitfotografie.

Tageslicht (Available Light)

Bei Portraits im Freien genügt oft das Tageslicht als Lichtquelle. Natürliches Sonnenlicht – eventuell in Ergänzung mit einem Reflektor – lässt Portraits stimmungsvoll wirken. Hier kannst du viel experimentieren und zum Beispiel Portraits gegen die Sonne aufnehmen. Ein Reflektor sorgt für ein gleichmäßig ausgeleuchtetes Gesicht vor dem etwas ausgebrannten Hintergrund. Dadurch entsteht ein reizvoller Eindruck.

Auch im Fotostudio kann das natürliche Tageslicht zumindest zusätzlich zum künstlichen Licht eingesetzt werden. Das natürliche Licht lässt die Portraitaufnahme weich und stimmungsvoll wirken. Um das Tageslicht zu nutzen, benötigst du natürlich ein Fenster. Etwas problematisch ist, dass das natürliche Licht nicht so steuerbar ist wie künstliches Licht. Gerade Einsteiger haben daher oftmals Schwierigkeiten, mit dem Available Light zu arbeiten. Hier gilt: Übung macht den Meister. Gib nicht auf, nur weil du deine Vorstellungen nicht gleich am Anfang umsetzen kannst. Probiere verschiedene Setups aus und verbessere dein Ergebnis, bis du zufrieden bist.

Aufsteckblitz

Der interne Blitz der Kamera ist für die Portraitfotografie eher ungeeignet, aber ein Aufsteckblitz kann ganz passable Ergebnisse erzielen. Er ist leistungsstärker und leuchtet die Szene vor der Kamera ordentlich aus. Zudem bietet er dir mehr Flexibilität als der interne Blitz, da er in der Regel schwenkbar ist. Du kannst also beispielsweise gegen die Zimmerdecke blitzen, um für eine weichere Ausleuchtung zu sorgen. Der Aufsteckblitz ist ideal für ein kleineres Fotostudio. Er lässt sich einfach auf der Kamera montieren und ist direkt einsatzbereit. Häufig kannst du den Aufsteckblitz auch einzeln verwenden. Lediglich in größeren Fotostudios ist dieser Blitz oft nicht leistungsstark genug.

Studioblitz

Bei einem Studioblitz ragt die Blitzröhre aus dem Gerät heraus. Das Licht verteilt sich daher in alle Richtungen. Für ein großes Fotostudio ist das ideal. Der Blitz lässt sich mit einer Stromquelle verbinden und mit unterschiedlichen Lichtformern kombinieren. So kannst du für deine Portrait Beleuchtung beispielsweise Softboxen, Reflektoren oder Spotvorsätze verwenden, um gezielt weiches oder hartes Licht zu erzeugen. Studioblitze eignen sich vor allem für ambitionierte Hobbyfotografen oder Profis, denn sie sind für den Dauereinsatz ausgelegt.

Dauerlicht für Portraitfotografie

Ein Blitz beleuchtet die Szene immer nur im Moment der Aufnahme. Bei einem Dauerlicht für die Portraitfotografie ist das anders: Diese Beleuchtungsquelle bleibt die ganze Zeit eingeschaltet. Damit ist ein großer Vorteil verbunden, denn du kannst schon vor der Aufnahme sehen, welche Wirkung das Licht auf das Portrait hat. Ein Dauerlicht lässt sich flexibel und benutzerfreundlich handhaben. Allerdings kann es im Dauerbetrieb zu einer großen Wärmeentwicklung führen.

Unterschiedliche Licht Setups

Für den Portrait Beleuchtungsaufbau eignen sich unterschiedliche Lichteinstellungen, mit denen du das beste aus deinen Aufnahmen herausholen kannst. In den nächsten Abschnitten erfährst du, welche Licht Setups für deine Portrait Ausleuchtung möglich sind.

Flaches Licht (Flat Light)

Als einfachste Möglichkeit für gutes Portrait Licht gilt das Flat Light. Das Licht kommt direkt von vorn aus Kamera-Richtung. Bei dieser Lichttechnik entstehen im Gesicht kaum Schatten. Das Hautbild wirkt eben, die Gesichtskonturen abgeflacht und die Gesichtsmerkmale haben kaum Höhen und Tiefen. Deshalb ist dieses Licht für Fotografie ideal, wenn du bei deinem Modell ein unebenes Hautbild korrigieren willst. Selbst, wenn du hartes Licht verwendest, kannst du mit der Flat-Light-Technik wirkungsvolle Fotos aufnehmen.

Paramount (Butterfly Licht)

Diese Beleuchtungstechnik stammt aus Film und Fernsehen und wurde in den 50er-Jahren für Hollywood-Produktionen verwendet. Die Beleuchtung trifft von vorn, aber leicht erhöht auf die Person, die aufgenommen werden soll. Die Nase erhält dadurch einen schmetterlingsförmigen, symmetrischen Schatten. Deshalb nennt man dieses Licht Setup auch Butterfly Licht. Das Licht lässt die Augen des Models ausdrucksstark wirken und hebt die Wangenknochen hervor. Auch die Lippen wirken fülliger. Die Lichtquelle darf aber nicht zu hoch hängen, denn das würde zu dunklen Augen führen.

Geteiltes Licht (Split Light)

Wie der Name schon andeutet, führt diese Lichteinstellung zu einem Gesicht, das aussieht, als wäre es in zwei Hälften geteilt. Das Licht fällt stark von der Seite auf die Person, sodass eine Gesichtshälfte hell ausgeleuchtet und die andere komplett im Dunkeln ist. Zusätzliche Schatten werden vermieden, indem du die Lichtquelle nicht zu hoch anbringst. Auch ein Lichtformer, der sich auf Gesichtshöhe befindet, ist empfehlenswert. Dieses Licht Setup lässt das Portrait dynamisch und spannend wirken. Achte aber darauf, dass Poren, Hautunebenheiten und Fältchen bei dieser Lichttechnik stärker deutlich werden.

Breites Licht (Broad Light)

Bei diesem Setup beleuchtest du die Gesichtsseite, die der Kamera zugewandt ist – also die breitere Gesichtshälfte. Die schmalere Seite hingegen verschwindet im Schatten. Broad Light ist eine softere Alternative zum Split Light. Vor allem bei Videoproduktionen kommt diese Lichtsetzung gerne zum Einsatz, da es das natürliche Fensterlicht nachahmt und Bewegungen kein Problem sind. Bei dieser Lichteinstellung musst du darauf achten, dass das der Kamera abgewandte Auge nicht zu dunkel wird und sein Glanzlicht einbüßt. Hierbei hilft ein kleiner Reflektor oder Aufheller.

Kurzes Licht (Short Light)

Eine weitere Möglichkeit für ein gutes Portrait Licht im Studio ist das Short Light. Es ist das Gegenteil zum Broad Light. Du beleuchtest dein Modell also so, dass die der Kamera zugewandte Gesichtshälfte abgedunkelt wird, während die schmale Seite ausgeleuchtet und somit hervorgehoben wird. Oft benötigst du hier einen Aufheller oder eine weitere Lichtquelle, um einen zu harten Schatten zu vermeiden. Um ein spannendes und eindrucksvolles Portrait aufzunehmen, ist dieser Beleuchtungsaufbau im Fotostudio perfekt.

Schleifenlicht (Loop Light)

Bei dem Loop Light wird die Lichtquelle mittig vor oder leicht über dem Modell montiert. Diese wird dann ein wenig nach links beziehungsweise rechts bewegt. Auf diese Weise verschiebt sich der Nasenschatten auf die gegenüberliegende Seite – und sieht aus wie eine Schleife. Diese recht aufwendige Beleuchtungstechnik hat einige Vorteile: Das Foto bekommt durch die seitliche Verlagerung des Lichts Spannung und Dynamik. Eine Nasenseite wird automatisch dunkel, was dem Portrait Tiefe verleiht und zudem angenehm hautschmeichelnd wirkt.

Rembrandt-Licht (rembrandt light)

Der Künstler Rembrandt bevorzugte für seine gezeichneten Portraits dramatische Licht Setups. Um das Rembrandt-Licht zu erzeugen, musst du die Lichtquelle ähnlich wie beim Loop Light positionieren – aber noch weiter seitlich. Der Loop-Schatten der Nase soll mit dem Wangenschatten zusammenfallen. Auf der Gesichtshälfte, die dem Licht abgewandt ist, entsteht so ein kleines, beleuchtetes Dreieck unterhalb des Auges. Dies ist das typische Merkmal des Rembrandt-Lichts.

Welche Ausrüstung braucht man für die Portraitfotografie?

Einsteiger möchten natürlich nicht so viel Geld investieren, um mit der Portraitfotografie zu beginnen. Die folgenden Produkte für die Portraitfotografie sollte aber jeder Portraitfotograf besitzen:

Das richtige Objektiv

Achte bei der Objektivwahl zunächst auf die Brennweite: Für einen unscharfen Hintergrund benötigst du einen kleinen Abstand zum Modell und eine lange Brennweite. Für klassische Portraits sind längere Brennweiten daher gut geeignet. Ein leichtes Weitwinkelobjektiv hingegen ist ideal, wenn du szenische Portraitfotos anstrebst, auf denen auch die Umgebung festgehalten ist. Zudem kommt es auf die Lichtstärke an: Je weiter sich die Blende öffnen lässt – also je kleiner der maximal mögliche Blendenwert –, desto unschärfer und weicher wird der Hintergrund.

Stativ

Eine offene Blende erfordert, dass du die Kamera sehr ruhig hältst. Andernfalls wird dein Foto nicht scharf. Deshalb ist es grundsätzlich empfehlenswert, in der Portraitfotografie mit einem Stativ zu arbeiten. Es muss kein teures Dreibeinstativ sein. Auch ein Tischstativ ist eine gute Alternative für Hobbyfotografen.

Faltreflektor

Egal, für welches Licht Setup und für welche Art von Lichtquelle du dich letztlich entscheidest: Ein Faltreflektor ist immer empfehlenswert. Damit werden unschöne Schatten beseitigt und das Licht wirkt weicher. Statt eines professionellen Faltreflektors kannst du auch ein weißes Blatt Papier verwenden. Experimentiere mit dem Reflektor und halte ihn in unterschiedlichen Winkeln in das Licht, um herauszufinden, wie er sich auf die Portraitbeleuchtung auswirkt.

Weitere Tipps für Portraitfotografie

Neben der Portrait Ausleuchtung gibt es noch ein paar weitere Tipps, die du bei der Portraitfotografie beachten solltest, um wirklich lebendige und stimmungsvolle Aufnahmen zu erhalten:

•Interaktionen: Achte darauf, dass dein Modell immer beschäftigt ist. Gib Anweisungen oder lass es beim Fotografieren mit Accessoires arbeiten.

•Assistent: Bitte einen Freund oder ein Familienmitglied, dich beim Fotografieren zu unterstützen. Dein Assistent kann sich um das Arrangement der Gegenstände kümmern, die Haare des Modells im Blick behalten und kleine Hilfsarbeiten übernehmen.

•Locker bleiben: Wenn du möchtest, dass sich dein Modell entspannt, solltest du auch selbst gelassen und ruhig wirken. Zeige, dass du Freude an dem Shooting hast und deine Arbeit genießt. Dann wird sich auch dein Modell entspannen – und das ist die beste Grundvoraussetzung für tolle und eindrucksvolle Bilder.

•Perspektive wechseln: In der Portraitfotografie ist die Perspektive entscheidend. Oft genügt es, diese nur minimal zu verändern, um einen völlig anderen Portraitausdruck herbeizuführen. Probiere aus, wie es wirkt, wenn sich das Objektiv etwas über der Augenhöhe des Modells befindet. Auch eine Aufnahme von unten kann beim Fotografieren spannende Wirkung erzielen. Hier gibt es kein Richtig oder Falsch – experimentiere und schau dir die Unterschiede an.

Fazit: Gutes Licht ist das A und O für Portraitbeleuchtung

Der Portrait Beleuchtungsaufbau ist wichtig für gelungene Portraits. Durch die Arbeit mit verschiedenen Beleuchtungsquellen und Setups kann das Portrait Licht beeinflusst werden – und somit letztlich auch die komplette Bildwirkung. Welche Art der Portrait Ausleuchtung für dich richtig ist, hängt davon ab, welches Ziel du mit der Aufnahme verfolgst. Am besten ist es, mit unterschiedlichen Einstellungen zu experimentieren, um Gesichtspartien zu betonen oder zu kaschieren. Die Ausrüstung für die Portraitfotografie muss dabei nicht unbedingt teuer sein. Oft genügt es, mit wenig Equipment wie einem Aufsteckblitz, einem Reflektor und einem Fotografie LED Panel einzusteigen. Wenn du dann noch zusätzlich das Tageslicht nutzt, hast du gute Voraussetzungen für beeindruckende Portraitaufnahmen.

Portraitfotografie Beleuchtung: Worauf du achten solltest (2024)

FAQs

Portraitfotografie Beleuchtung: Worauf du achten solltest? ›

Als einfachste Möglichkeit für gutes Portrait Licht gilt das Flat Light. Das Licht kommt direkt von vorn aus Kamera-Richtung. Bei dieser Lichttechnik entstehen im Gesicht kaum Schatten. Das Hautbild wirkt eben, die Gesichtskonturen abgeflacht und die Gesichtsmerkmale haben kaum Höhen und Tiefen.

Was ist bei Portraitaufnahmen zu beachten? ›

10 Tipps für das perfekte Portraitfoto: So gelingen Fotos mit...
  1. Wohlfühlatmosphäre und Vertrauen schaffen. ...
  2. Vorbereitung ist das A und O. ...
  3. Requisiten mitnehmen. ...
  4. Verschiedene Kleidungsstücke parat haben. ...
  5. Den Spaß nicht zu kurz kommen lassen. ...
  6. Das richtige Licht ist entscheidend.

Welche Farbtemperatur für Portrait? ›

Welche Farbtemperatur für Portrait? Eine Farbtemperatur von 5500K (Tageslicht) eignet sich gut für Porträts im Freien. In Innenräumen kann eine wärmere Farbtemperatur (3200K-4000K) für ein angenehmes Hautbild sorgen.

Welches Licht ist am besten für Fotos? ›

Um Motive schattenfrei einzufangen, eignen sich Dauerlicht-Leuchten am besten. Mit ihnen hast du schon vor der Aufnahme die volle Kontrolle über die Lichtführung. Das hat den Vorteil, dass eventuelle Schatten besser korrigiert werden können, in dem man einfach das Licht verrückt.

Welche Blende bei Portrait? ›

Mit einer Blende 4 kann man auf der ziemlich sicheren Seite sein, was die Schärfe für Gesicht und Körper angeht. Wer mehr Unschärfe im Hintergrund haben möchte – also das oft zitierte Bokeh – der sollte die Blende weiter öffnen. Je weiter ihr die Blende öffnet, desto stärker wird die Unschärfe im Hintergrund.

Welches Licht für Portraitfotografie? ›

Als einfachste Möglichkeit für gutes Portrait Licht gilt das Flat Light. Das Licht kommt direkt von vorn aus Kamera-Richtung. Bei dieser Lichttechnik entstehen im Gesicht kaum Schatten. Das Hautbild wirkt eben, die Gesichtskonturen abgeflacht und die Gesichtsmerkmale haben kaum Höhen und Tiefen.

Welche Brennweite für Portrait? ›

Die meisten Fotografen empfehlen für Portraitfotos eine Brennweite von 80 bis 120 Millimeter.

Welche Verschlusszeit bei Portrait? ›

In der Portraitfotografie wird sich auch das Model vor deiner Kamera geringfügig bewegen. Menschen sind eben keine Statuen. Daher solltest du im Idealfall mit längstens 1/250s Verschlusszeit fotografieren.

Was ist heller 4000K oder 6000K? ›

- 4000K - 5000K: neutrales weißes Licht, das dazu dient, Sie wach und aktiv zu halten. Dieses Licht ähnelt am ehesten dem Tageslicht. - 6000K - 6500K: Kaltweißes Licht, das in Räumen verwendet wird, in denen gute Sichtbarkeit sehr wichtig ist.

Welches Licht für Gesicht? ›

Grünes LED-Licht kann die Hautstruktur und den Hautton ausgleichen. So kann grünes Licht etwa Pigmentflecken aufbrechen und reduzieren. Es löst ebenso wie rotes das Wachstum von neuem Kollagen unter der Hautoberfläche aus und sorgt so für einen frischen Teint.

Welche Softbox für Portrait? ›

Portraits, Outdoor-, Baby- und Produktfotografie: Welche Softbox benötige ich? Für Portraitaufnahmen jeglicher Art greifen Fotografen oftmals zu einer achteckigen Softbox. Diese erzeugt sehr weiches, gleichmäßiges Licht und schmeichelt somit den Gesichtszügen des Portraitierten.

Welches Licht ist am besten für die Augen? ›

In häufig benutzten Räumen sollte man deshalb nur warmweisses LED-Licht installieren. Eine Möglichkeit zur Reduktion des Blaulichts sind Leuchten mit orangem Filter. Christian Grimm bestätigt: «Das Risiko für die Augen lässt sich dadurch reduzieren.»

Welches Fokusfeld für Portrait? ›

Falls du dich fragst, was du statt dessen einstellen solltest: Nimm ein Autofokus-Einzelfeld. In der Regel ist dann das mittlere Feld aktiv, das du natürlich verschieben kannst. Dazu später mehr. Damit bist du in der Lage immer präzise genau dort scharfzustellen, wo du willst.

Warum 85mm für Portrait? ›

Das 85mm Objektiv hat den Ruf, die universellste Brennweite für die Porträtfotografie zu sein. Denn es ist trotz Plastizität, also einer räumlichen Wirkung, frei von Verzerrungen. Eine längere Brennweite, lässt die Bilder gern “flach” wirken. Das heißt der Abstand zweischen Ohren und Nasenspitze wird kürzer.

Bei welcher Blende wird der Hintergrund unscharf? ›

Eine geringe Schärfentiefe erzeugt einen schön unscharfen Hintergrund. Dies ist einfach zu erreichen, indem man an seiner Kamera die Blende öffnet, also eine möglichst kleine Blendenzahl wählt, also z.B. eine 1,8 oder 2,8 anstatt einer Blende von 16 oder 22.

Welcher Filter für Portrait? ›

Ein typischer Filter für die Portraitfotografie könnte z.B. ein ND8 sein, der die Lichtmenge um den Faktor 8 reduziert. Umgekehrt: Noch 12.5% (100% / 8) des ursprünglichen Lichtes kommen durch. Für meine Blende bedeutet das: 2 statt 5.6 – das ist ein wahrnehmbarer Unterschied.

Welche Blende für Bokeh Effekt? ›

Die besten Objektive für das beste Bokeh

Um ein attraktives Bokeh einzufangen, benötigt man ein „lichtstarkes“ Objektiv mit einer großen maximalen Blendenöffnung, idealerweise Blende F2. 8 oder größer (kleinere Blendenzahl).

Welche Farbtemperatur bei Fotos? ›

Farbtemperatur und Kelvin Tabelle
FarbtemperaturLichtquelle
5000-5500 KElektronischer Blitz
5000-6500 KTageslicht mit klarem Himmel (Sonne über Kopf)
6500-8000 KLeicht bewölkter Himmel
9000-10000 KSchatten und stark bewölkter Himmel
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Was ist das beste Objektiv für Portrait? ›

Die wohl meistgenutzte Festbrennweite für Portraits ist wohl das 85mm Objektiv. Mit dem 85mm Objektiv erhält man eine großartige Freistellung und durch den leichten Tele-Effekt schmeichelt diese Brennweite besonders dem Portraitierten. 85mm Objektive erzeugen ein unglaublich schönes Bokeh – zumindest die meisten.

Welche Brennweite macht schlank? ›

Vojtech schreibt in seinem Blog, dass eine Brennweite zwischen 70 und 100 Millimeter am ehesten der Realität entspricht. Wer dünner aussehen will, sollte eine kleinere Brennweite wählen. Wer etwas rundlicher wirken will, der nimmt eine größere Brennweite.

Welches Objektiv macht schlank? ›

Das Ergebnis lässt sich auf eine einfache Formel bringen: Weitwinkel macht dünn—Tele macht dick. Zunehmen oder Abnehmen durch die Wahl der Brennweite.

Wie bekomme ich den Bokeh Effekt? ›

Wie bekomme ich den Bokeh-Effekt? Für den physikalischen Bokeh-Effekt brauchst du eine ruhige Hand, sowie eine gute Kamera mit einem lichtstarken Objektiv, einer großen Blende und einer längeren Brennweite. Mit dem Smartphone lässt sich diese Unschärfe nur künstlich erzeugen.

Welche Verschlusszeit bei 60 fps? ›

Falls mit 50 fps gedreht wird und 60-Hz-Lichtquellen oder 60-Hz-Monitore im Bild sind, empfiehlt sich eine Belichtungszeit von 1/60 Sekunde, um eventuelle Flimmerprobleme zu umgehen. Entsprechend würde man für 60 fps in einer 50-Hz-Umgebung auf 1/100 Sekunde Belichtung gehen.

Welche Blende bei 4 Personen? ›

Stelle die Blende für Einzelpersonen auf f/2 bis f/4 und für Gruppenaufnahmen auf f/5,6 bis f/8 ein.

Welches Licht ist besser warmweiß oder kaltweiß? ›

In Wohnräumen, die dem gemütlichen Aufenthalt und der Entspannung dienen, wird bevorzugt warmweißes Licht mit 2.000 bis 3.000 Kelvin eingesetzt. 3300 bis 5300 Kelvin eignen sich als neutrales Licht für den Flur, Büroräume, Empfangsbereiche, Warteräume und Verkaufsräume. Das Lichtambiente ist hier eher sachlich.

Welche Farbtemperatur ist am besten? ›

Daher empfehlen wir ein Leuchtmittel ab 2700 Kelvin für ein gemütliches Ambiente. 3300 bis 5300 Kelvin: Die neutralweiße Farbe wirkt anregend und dennoch sachlich. Es ist perfekt für den Einsatz in Deinem Bad oder der Küche. 5300 Kelvin und mehr: Dieses Licht wirkt so hell wie das Mittagslicht.

Was ist besser warmweiß oder neutralweiß? ›

Auch bei der Hausarbeit, der täglichen Pflege im Bad oder beim Schminken ist ein neutralweißes Licht empfehlenswert. Beim gemütlichen Entspannen in der Badewanne lässt hingegen eine indirekte Beleuchtung mit warmweißem Licht die richtige Stimmung aufkommen.

Welches LED Licht gegen Falten? ›

Rotes LED-Licht gegen Falten: Rotes Licht regt die Elastin- und Kollagenproduktion an, wirkt entzündungshemmend und verringert Anzeichen der Hautalterung, wie feine Linien und Co. – ein Anti-Aging-Effekt, wie wir ihn mögen!

Welches LED Licht ist gut für die Haut? ›

Rotes LED Licht: Wird auch als Infrarotlicht bezeichnet und ist das Licht, das am tiefsten in die Haut eindringt. Dort wirkt es unter anderem entzündungshemmend – der Grund, warum rotes LED-Licht super effektiv gegen Pickel wirkt; aber auch im Kampf gegen ausgeprägte Akne eingesetzt wird.

Welches Licht ist gut für die Psyche? ›

Farben und ihre psychologische Wirkung auf Körper und Seele
  • Blau wirkt beruhigend und beständig. ...
  • Rot ist die wohl aufmerksamkeitsstärkste Farbe, die Kraft, Lebensfreude, und Dynamik ausstrahlt. ...
  • Grün erinnert an die Natur. ...
  • Gelb macht wach, kreativ und fördert die gute Laune.
Jul 20, 2015

Welche Sony für Portrait? ›

Das beste Portrait-Objektiv für Sony Vollformat ist das Sony SEL 135mm f/1.8 GM. Hervorragende Schärfe, sehr weiches Bokeh und tolle Verarbeitung, zeichnen dieses Objektiv aus.

Wie viel Watt braucht eine Softbox? ›

Produktinformationen
Spannung‎240 Volt
Wattzahl500 Watt
Hersteller‎Fovitec
Modellnummer‎SPK10-037
Produktabmessungen‎73,66 x 30,48 x 43,18 cm; 10,8 Kilogramm
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Wann welche Softbox? ›

Beim Catchlight ist es einfach: möchte man ein rundes Catchlight, dann nimmt man eine runde Softbox. Möchte man, dass das Catchlight sich im Auge wie ein Fenster spiegelt, dann braucht man eine quadratische oder rechteckige Softbox.

Welches Licht ist nicht gut für die Augen? ›

Blaues Licht führt zur Überproduktion eines Eiweißstoffes, der eine Kettenreaktion auslöst, die zum Tod der Sehzellen führt. Dadurch kommt es zu einem Verlust des Sehvermögens. Blaues Licht schädigt außerdem Pigmentzellen der Netzhaut.

Was ist besser für die Augen Halogen oder LED? ›

Experte rät zu Halogenleuchten

"Das ist für das Auge nachteilig, denn die Sehqualität leidet", erklärt Wunsch. Energiesparlampen und LEDs haben meistens nur einen Farbwiedergabeindex von 80 bis 90. "Bei echten, wärmenden Lichtquellen wie einer Kerze liegt dieser Wert bei nahezu 100", erklärt der Lichttherapeut.

Was ist gesünder LED oder UV Lampe? ›

Es macht keinen Unterschied für unsere Gesundheit, ob wir UV- oder LED-Lampen verwenden. Es ist übrigens erwähnenswert, dass das UV Manikure - wenn sie richtig aufgetragen und entfernt wird - eine positive Wirkung hat, es stärkt und schützt die Nagelplatten.

Wie viel MP für Portrait? ›

Zumeist sind 20 bis 24 Megapixel übrigens völlig ausreichend, um attraktive Portraits zu erstellen, die Sie beispielsweise für große A4 Drucke oder das Internet verwenden können. Wichtig ist jedoch zu beachten, dass eine kleinere Anzahl an Megapixeln anschließende Crop-Optionen durchaus einschränken werden.

Welche 3 Festbrennweiten? ›

Welche Festbrennweiten?
Empfohlene FestbrennweitenVollformatAPS-C-Format
35mm23mm
50mm35mm
später85mm10mm
135mm56mm
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Nov 27, 2022

Welches Makro Objektiv für Portrait? ›

Makro-Objektive gibt es in Brennweiten von beispielsweise 50 mm über 90, 100 oder 105 mm bis hin zu 180 mm. Für Portraits eignen sich vor allem die mittleren Varianten mit Brennweiten zwischen 90 und 105 mm.

Welches Objektiv für Ganzkörper Portrait? ›

Mit einem 70-200mm Objektiv bekommt man sie. Bei wenig Platz kann man auch mal auf 70 mm gehen, aber meistens nutze ich es auf 135 mm für enge Outdoor-Portraits oder 200 mm für ganzkörper Aufnahmen.

Warum ein 35mm Objektiv? ›

Vorteile einer 35 mm Brennweite

Die Festbrennweite erhalten Sie mit einer hohen Lichtstärke von f/1.8, f/1.4 oder sogar weniger. Das 35-mm-Objektiv ist klein und unauffällig. Mit der grossen Offenblende können Sie ein Motiv sehr gut vom Hintergrund isolieren oder allgemein gut mit Schärfe und Unschärfe arbeiten.

Was ist die beste Brennweite? ›

Für Innenaufnahmen empfehlen wir dir eine Brennweite im Bereich von etwa 16mm bis 24mm. Welche Festbrennweite an Vollformat? Ich selbst liebe an meiner Vollformatkamera 35mm als Festbrennweite, die sich für fast jede Situation gut eignet. Echte Klassiker, insbesondere für Portraits, sind auch 50mm und 85mm.

Warum F bei Blende? ›

Blendeneinstellungen. Die F-Zahl wird als Bruchzahl ausgedrückt, wobei das „F“ dem Zähler entspricht und der F-Wert dem Nenner. Die Blendengröße verhält sich gegenteilig zur F-Zahl: Je kleiner die F-Zahl, desto größer die Blendenöffnung. Je größer die F-Zahl, desto kleiner die Blendenöffnung.

Was bedeutet das F bei der Blende? ›

Das F ist die Abkürzung für Focal Length, die Brennweite. Lesen wir F/4 als »Brennweite geteilt durch 4« ist klar, warum Blende 4 eine größere Blende als Blende 8 ist: 100 durch 4 ist größer als 100 durch 8. F/4 ist das Verhältnis der Brennweite zur Blendenöffnung, aber der Schrägstrich wird eingespart.

Welche Blende für Sonnenstern? ›

Die Blende: Der eigentliche Sonnenstern entsteht durch die möglichst weit geschlossene Blende, d.h. es fällt nur noch sehr wenig Licht durch die kleine Blendenöffnung auf den Sensor der Kamera. Verwende also eine relativ grosse Blendenzahl (ich mache mit Blenden von 13, 14 oder sogar 16 immer recht gute Erfahrungen).

Was gilt als Portrait? ›

Ein Porträt (veraltet Portrait, von französisch portrait) bzw. Bildnis ist ein Gemälde, eine Fotografie, eine Plastik oder eine andere Darstellung einer bestimmten Person. Das Porträt zeigt häufig nur das Gesicht der Person.

Was ist ein gutes Portrait? ›

Ein gutes Portrait spiegelt immer die Person, das Paar oder die Familie wieder. Unabhängig davon, ob im Studio oder als Außenaufnahme on Location fotografiert wird, ein Profifotograf wird seine Kunden richtig in Szene setzen, ohne dass dieses später inszeniert aussieht.

Was ist die 2 3 Regel? ›

Sie ist eine Faustregel, die besagt, dass das Hauptmotiv im linken oder rechten Drittel des Bildes zu sehen sein sollte, während die restlichen zwei Drittel der Fläche frei bleiben. Das Foto wird dabei visuell in neun gleiche Teile unterteilt, indem es von zwei senkrechten und zwei waagerechten Linien durchzogen wird.

Welche Portrait Arten gibt es? ›

Gattungen der Porträtmalerei
  • Einzelporträt: Bei dieser häufigen Art des Porträts wird nur ein Mensch dargestellt.
  • Doppelporträt: Es werden zwei Menschen dargestellt (z. B. Paare, Geschwister, Freunde).
  • Gruppenporträt: Es werden mehr als zwei Menschen abgebildet (z. B. Familien, Freunde).

Wie lange braucht man für ein Portrait? ›

Die Zeit für die Fertigstellung eines Portraits ist abhängig sowohl vom Format, wie auch davon, ob es ein Kopf/Schulter, ein Halb oder Ganzkörperbild ist und natürlich von der Ausgestaltung des Bilduntergrundes. Je nach Bild benötige ich dafür zwischen 2-7 Wochen.

Wie viel kostet ein Portrait? ›

Portraits im realistischen Stil liegen bei Standardgrößen (A5 – A4) zwischen 85 € und 155 €, Großformate (A3 - A2) ab 265 Euro. Bei Doppel- oder Mehrfachportraits kostet jede weitere Person/ jedes weitere Tier zwischen 15 € und 35 €.

Was kostet ein Business Portrait? ›

Die Preise für das perfekte Businessfoto unterscheiden sich nach Art, Dauer und Stil des Fotoshootings. Im Schnitt beläuft sich ein professionelles Shooting vor Ort auf 100€ bis 200€ für ca. eine Stunde inkl. einer minimalen Nachbearbeitung der Bilder.

Was ist der Goldene Schnitt im Bild? ›

So wird der Goldene Schnitt berechnet

Die Bildbreite (oder-höhe) wird so unterteilt, dass das Verhältnis der kleineren Teilstrecke (b) zur größeren Teilstrecke (a) dem der größeren Strecke zur Gesamtstrecke (a+b) entspricht. Grob gesagt unterteilen Sie so das Bild in 62% und 38%.

Was ist der Goldene Schnitt in der Kunst? ›

Der Goldene Schnitt ist eine Gestaltungsregel, die das Teilungsverhältnis einer Strecke oder einer anderen Größe bezeichnet. Das Verhältnis liegt bei 1:1,618 und wird von vielen Menschen als besonders harmonisch empfunden. Deshalb wird diese Proportionsregel auch oft in Kunst, Architektur und Design verwendet.

Ist der Goldene Schnitt ein Drittel? ›

Hinter dem Goldenen Schnitt – auch 2/3-Regel genannt – verbirgt sich eine mathematische Formel, die das Teilungsverhältnis einer Strecke beschreibt. Dabei ist Teilabschnitt A mit 61,8 % der längere, Teilabschnitt B mit 38,2 % viel kürzer.

Welche Filter für Gesicht? ›

Die besten kostenlosen Verschönerungs-Apps für iPhone und Android in 2023
  • YouCam Makeup (Android & iOS: 4,4 / 4,7)
  • YouCam Perfect (Android & iOS: 4,3 / 4,8)
  • FaceTune (Android & iOS: 3,9 / 4,4)
  • AirBrush (Android & iOS: 4,1 / 4,8)
  • Everlook (iOS: 4,6)
  • Meitu (Android & iOS: 4,6 / 4,8)
May 30, 2023

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Author: Lidia Grady

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Job: Customer Engineer

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